Ein Beratungsgespräch in der dermatologischen Privatpraxis Dr. med. Dötterer-Rieg. Die Räumlichkeiten sind hell, zwei Personen sitzen im hautärztlichen Beratungsraum. Eine Ärztin berät eine Patientin zum Thema Venenleiden und Phlebologie.
Patientin bei konservativer Venen-Behandlung. Sie sitzt auf einem weißen Stuhl und zieht auf ihre Beine Kompressionsstrümpfe an. Wirkungsvolle Maßnahme bei allen Venenkrankheiten. Kompression unterstützt die Muskelpumpen und Venenklappen.

Konservative Maßnahmen zur Venenbehandlung

Physikalische Therapie

Zur Linderung der Beschwerden sind Beinmassagen zu empfehlen, die entweder von Hand (manuell) oder mit Überdruckmanschetten (apparativ) durchgeführt werden. Auch Kneippanwendungen wie kalte Unterschenkelgüsse oder Wassertreten tun den Venen gut. Viel Gehen, auch barfuß, Walking und Venengymnastik fördern die Durchblutung und unterstützen die Muskelpumpenfunktion.

Medikamentöse Behandlung

Venenmittel gibt es in Form von Sprays, Salben, Gels zum Auftragen auf die Haut oder als Kapseln zum Einnehmen. Sie können leicht abschwellend wirken und subjektiv die Beschwerden lindern. Ihre Anwendung ist in der Regel höchstens als Begleittherapie und dann für einen begrenzten Zeitraum zu empfehlen.

Kompressionstherapie

Konsequentes Tragen von Kompressionsstrümpfen ist eine wirkungsvolle Maßnahme bei allen Venenkrankheiten – vor allem in den fortgeschrittenen Krankheitsstadien, die Beschwerden verursachen. Die Kompression unterstützt die Arbeit der Muskelpumpen und der Venenklappen. Dadurch lässt sich unter anderem verhindern, dass das Blut aus dem tiefen in das oberflächliche Venensystem zurückfließt. Kompressionsstrümpfe gibt es in verschiedenen Stärken und Längen.