Ein Beratungsgespräch in der dermatologischen Privatpraxis Dr. med. Dötterer-Rieg. Die Räumlichkeiten sind hell, zwei Personen sitzen im hautärztlichen Beratungsraum. Eine Ärztin berät eine Patientin zum Thema Venenleiden und Phlebologie.
Eine Patientin bei einer Venenbehandlung. Die Spezialistin Dr. med. Marta González Sánchez für Therapie von Venenerkrankungen untersucht die Venen an Beinen einer Patientin. Venenbehandlung wird am Untersuchungsergebnis individuell ausgerichtet.

Verödung von Krampfadern

Skleroriserung von Krampfadern

Im Anfangsstadium der Venenerkrankung kann versucht werden, die Venen zu veröden (sog. Krampfadern veröden). Diese Krampfader Verödung (Sklerosierung) ist bei kleinen oder kleinsten Venen ("Besenreiser") erfolgreich. Die Verödung (Sklerosierung) ist eine gut beherrschbare, in der Regel wenig schmerzhafte Methode zur Beseitigung optisch und funktionell störender Krampfadern.

Bei einer Skleroriserung wird ein Verödungsmittel (Äthoxysklerol) in die Krampfadern eingespritzt. Die Gefäße verkleben, sind nicht mehr durchgängig und werden anschließend allmählich – wie ein Bluterguss - vom Körper abgebaut. Dieser Prozess dauert allerdings unterschiedlich lang und nimmt meist mehrere Wochen in Anspruch. Die Behandlung mittels Sklerotherapie benötigt in der Regel mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen.

Nach Injektion des Verödungsmittels kommt es in der Regel zu einer milden Entzündung entlang des behandelten Gefäßverlaufes. Als Folge können in seltenen Fällen Pigmentierungen verbleiben, die im Laufe der nachfolgenden Wochen verschwinden. Zum Ausschluss einer individuellen Unverträglichkeit wird gegebenenfalls daher zu Beginn der Therapie eine Probeverödung an einer schwer einsehbaren Stelle durchgeführt, um die Verträglichkeit im Einzelfall zu prüfen.